Oktoberfest 2026 endet mit Besucherrekord – 7,4 Millionen Gäste
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Claudia -
4. Oktober 2026 um 19:15 -
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Rund 7,4 Millionen Menschen besuchten in den vergangenen 16 Tagen die Theresienwiese. Damit war die Wiesn 2026 nach ersten Schätzungen das bislang meistbesuchte Oktoberfest ihrer Geschichte.
Auch bei den Schaustellern fällt die Bilanz positiv aus. Vor allem die hohe Zahl an Familien und die starke Nachfrage an den beiden Kindertagen sorgten für Zufriedenheit. Gleichzeitig zeigte sich bei den Fahrgeschäften eine gewisse Konsumzurückhaltung.
Sonnig, fröhlich und friedlich - so lautet das Fazit der Verantwortlichen zum diesjährigen Oktoberfest. Beschicker, Wirte und Sicherheitsbehörden zeigen sich sehr zufrieden und loben die entspannte und heitere Atmosphäre. Überschattet wurde das Oktoberfest vom tödlichen Unfall eines Mitarbeiters am Fahrgeschäft „Hangover“, der bei der Wiesn-Familie große Bestürzung und Trauer ausgelöst hat.
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Oktoberfest einen deutlichen Besucherzuwachs. 2025 waren rund 6,5 Millionen Menschen auf die Theresienwiese gekommen.
Auch die Oide Wiesn legte kräftig zu. Rund 447.000 Besucher wurden hier gezählt, nach 360.000 im Vorjahr. Besonders deutlich stiegen die Besucherzahlen unter der Woche. In der ersten Woche lag das Plus von Montag bis Donnerstag bei 18,5 Prozent, in der zweiten Woche sogar bei 28,9 Prozent.
Trotz des großen Andrangs kam es durch das neue Sicherheitskonzept und die Besucherlenkung zu keiner Überfüllungslage. Auch auf der Oidn Wiesn sorgte die veränderte Eingangssituation bei deutlich gestiegenen Besucherzahlen für einen reibungslosen Ablauf.
Das Publikum war bunt gemischt: Familien mit Kindern, Jugendliche, Senioren, Stammtische und Freundeskreise kamen auf die Theresienwiese, um über das Gelände zu bummeln, Fahrgeschäfte auszuprobieren, zu essen und zu trinken oder in den Festzelten und Biergärten zu feiern.
Schausteller ziehen positive Bilanz
Die Schausteller loben die fröhliche und freundliche Stimmung auf dem Festplatz. Trotz der insgesamt hohen Besucherzahlen wurde allerdings eine gewisse Konsumzurückhaltung beobachtet. Viele Gäste nutzten die Wiesn auch einfach zum Flanieren.
Besonders auffällig war der zweite Kindertag: Hier kamen 57 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr auf das Oktoberfest. Insgesamt lagen die Besucherzahlen in den Fahrgeschäften etwas höher als 2025.
Zelte und Fahrgeschäfte wurden gemeinsam mit dem TÜV wiederholt stichprobenartig auf die Einhaltung der Betriebsvorschriften kontrolliert. Nennenswerte Verstöße wurden nach Angaben der Stadt nicht festgestellt.
6,7 Millionen Maß Festbier
Auch gastronomisch fällt die Bilanz positiv aus. Nach Angaben des Vereins der Münchner Brauereien stieg der Festbierkonsum um 2,7 Prozent auf rund 6,7 Millionen Maß.
Alkoholfreies Bier wurde um 10,7 Prozent stärker nachgefragt, beim Weißbier betrug das Plus 12,6 Prozent. Der Absatz alkoholfreier Getränke insgesamt stieg um zehn Prozent.
Beim Essen meldeten die großen Wiesnwirte ein Plus von zwei bis drei Prozent. Das klassische Hendl erfreute sich wieder größerer Beliebtheit, nachdem dessen Absatz in den vergangenen Jahren zurückgegangen war.
Die Wiesn 2026 in Zahlen
Neben den Besucher- und Gastronomiezahlen liefert die Abschlussbilanz noch einige interessante Zahlen: Das Fundbüro registrierte rund 4.000 Fundsachen. Außerdem wurden 105.000 Maßkrüge eingesammelt, die Besucher mitnehmen wollten.
Der Stromverbrauch lag bei rund 2,65 Millionen Kilowattstunden, insgesamt fielen rund 92 Tonnen Müll an.
Mit dem Ende des Oktoberfests 2026 geht damit eine außergewöhnlich gut besuchte Wiesn zu Ende, die insbesondere durch den starken Besucherandrang auch an den Wochentagen geprägt war.
Quelle: Landeshauptstadt München / Oktoberfest.de
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