Neue Hoffnung für die Nashornzucht im Kölner Zoo: Spitzmaulnashorn-Kuh „Hazina“ trifft auf Bulle „Malte“! 🦏
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Redaktion -
7. November 2024 um 12:43 -
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Kürzlich aus dem Zoo in Doue-la-Fontaine, Frankreich, angereist, hat sie den Umzug bestens überstanden. „Hazina“ hat sich schnell eingelebt und erkundet bereits neugierig ihre neue Anlage im Außenbereich.
Ein Paar mit großer Mission: Nachwuchs für den Artenschutz 🦏
Zusammen mit dem ebenfalls frisch eingetroffenen Nashorn-Bullen „Malte“ soll „Hazina“ zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart beitragen. Nach einer Eingewöhnungszeit, in der die beiden sich näher kennenlernen, wird gehofft, dass die zwei bald für Nachwuchs sorgen. Die Experten im Zoo beobachten „Hazinas“ Hormonstatus genau und warten gespannt darauf, wann sie zur Paarung bereit ist.
Geduld gefragt: Ein Balanceakt der Liebe
Noch müssen sich „Hazina“ und „Malte“ aneinander gewöhnen. Denn Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger und treffen nur zur Paarung aufeinander. Die Zoo-Verantwortlichen geben dem jungen Paar alle Zeit, um ihre Beziehung langsam aufzubauen. Besonders für „Malte“ wird es eine Herausforderung, das Liebesspiel in Balance zu halten – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn er als über 1 Tonne schwerer Bulle „aufreitet“.
Moderne Nashornanlage: Ein Zuhause für „Hazina“ und „Malte“
Der Kölner Zoo hat kürzlich eine großzügige, 2.500 Quadratmeter große Anlage für seine Nashörner eröffnet. Diese bietet sowohl geschützte Futterstellen als auch Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere. Besucher
können das neue Nashorngehege von speziellen Plattformen aus beobachten und erfahren an Info-Modulen mehr über die beeindruckenden Tiere. Die neuen Anlagenbedingungen sollen die Erfolgschancen für eine Nashornnachzucht steigern.
„Team Nashorn Köln“: Gemeinsam für den Nashornschutz
Wer die Erhaltungszucht und den Schutz von Nashörnern unterstützen möchte, kann Teil des „Team Nashorn Köln“ werden. Diese Partnerschaft des Kölner Zoos mit dem WWF Deutschland finanziert durch Spenden sowohl die Arbeit im Zoo als auch Projekte in Afrika. Dank dieser Initiative konnten Nashörner, die in Zoos geboren wurden, bereits erfolgreich ausgewildert werden – ein wichtiger Schritt, um die Art langfristig zu erhalten.
Schutz vor Wilderei und Lebensraumverlust
Neben der Zuchtarbeit unterstützt der Kölner Zoo ein weiteres Projekt in Eswatini, das sich gegen die Wilderei einsetzt. Die Zahlen sind alarmierend: In Afrika gibt es nur noch etwa 22.000 Nashörner, davon rund 6.000 Spitzmaulnashörner. Der Schutz ihrer Lebensräume und die Reduzierung der Nachfrage nach ihrem Horn – besonders in Asien – sind entscheidend, um das Überleben der Nashörner zu sichern.
Unterstütze den Nashornschutz: Mitglied werden im „Team Nashorn Köln“
Wer im „Team Nashorn Köln“ aktiv werden möchte, kann auf der Webseite des WWF unter wwf.de/spenden-helfen/wwf-zoo-kooperationen/team-nashorn-koeln mehr erfahren. Jeder Beitrag hilft dabei, die Nashörner im Zoo und in der Wildnis zu schützen und so die Zukunft dieser beeindruckenden Tiere zu sichern.