DraculaLand: Milliarden-Mega-Park soll Rumänien zur neuen Entertainment-Hochburg machen
Im Mutterland des legendären Grafen soll ein Entertainment-Komplex der Superlative entstehen – düster, futuristisch und vollgepackt mit Hightech. Hinter dem Milliardenprojekt steckt der rumänische Unternehmer Dragos Dobrescu, der Rumänien damit international neu positionieren will. 🧛♂️🎢
Ein Themenpark in XXL-Dimensionen
DraculaLand entsteht auf rund 160 Hektar und wird weit mehr als ein klassischer Freizeitpark. Herzstück ist ein 780.000 Quadratmeter großer Themenpark mit sechs immersiven Erlebniswelten. Dazu kommen eine Arena mit 22.500 Plätzen für Konzerte und E-Sport-Events, drei Hotels mit insgesamt 1.200 Zimmern sowie ein riesiger Wasserpark mit 50.000 Quadratmetern Fläche – inklusive eines der größten Wellenbäder Europas.
Ergänzt wird das Ganze durch ein Luxus-Outlet, das gemeinsam mit dem Team der Mall Firenze entwickelt wird, eine 4,5 Kilometer lange Rennstrecke und ein 15.000 Quadratmeter großes Technologiezentrum für Start-ups aus Gaming, KI und digitaler Kreativwirtschaft.
Komplett privat finanziert – ohne staatliche Gelder
Besonders bemerkenswert: DraculaLand wird vollständig privat finanziert. Rund eine Milliarde Euro fließen in das Projekt – ohne staatliche Zuschüsse oder EU-Fördermittel. Koordiniert wird das Vorhaben von Dragos Dobrescu, der bereits mit Großprojekten wie dem europaweit größten Seniorenpflegezentrum Vitalitas Erfahrung gesammelt hat.
Unterstützt wird er von einem internationalen Beraterteam, zu dem auch der ehemalige rumänische Ministerpräsident Florin Cîtu gehört. Ziel ist klar: ein nationales Prestigeprojekt mit globaler Strahlkraft.
Gotische Fantasiewelten mit internationalem Flair
Die Themenbereiche greifen die düstere Dracula-Legende auf und verbinden sie mit weltbekannten Schauplätzen. „Transsilvanien“ zeigt traditionelle Dörfer vor der Kulisse der Karpaten, „London Town“ versetzt Besucher ins neblige viktorianische England und der „Port of New Orleans“ bringt mystischen Südstaaten-Charme nach Rumänien.
Mehr als 40 Attraktionen wurden vom Creative Studio Berlin entworfen, das auch an Projekten für den Europa-Park beteiligt war. Atmosphäre, Storytelling und Technik sollen hier nahtlos ineinandergreifen.
DraculaLand goes Metaverse
DraculaLand denkt nicht nur physisch, sondern auch digital. Der komplette Park bekommt einen „digitalen Zwilling“, umgesetzt mit der Unreal Engine 5. So können Menschen weltweit virtuell durch den Park laufen, Events besuchen oder Konzerte erleben – synchron zum realen Geschehen vor Ort.
Dazu kommen eigene digitale Features wie der DraculaCoin, NFT-basierte Inhalte und KI-gestützte Personalisierung. Ziel ist es, reale und virtuelle Unterhaltung vollständig miteinander zu verschmelzen – ein Ansatz, der weltweit noch Seltenheitswert hat.
Acht Jahre Vorbereitung für ein Mega-Projekt
Dem Projekt gingen acht Jahre intensive Vorarbeit voraus. Insgesamt wurden 83 Grundstücke zu einem zusammenhängenden Areal konsolidiert. Danach folgten jahrelange Studien, Planungen und internationale Partnerschaften – unter anderem mit Architekturbüros aus Mailand und London sowie Beratungsfirmen wie Deloitte.
Die Genehmigung des Bebauungsplans wird für Mitte 2026 erwartet. Baubeginn soll im September 2026 sein, die Eröffnung ist bereits für 2027 geplant.
Wirtschaftsmotor für Rumänien
Schon in der Startphase rechnet DraculaLand mit rund drei Millionen Besuchern pro Jahr. Über 5.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sollen entstehen – von Tourismus über Technik bis zu Dienstleistungen. Die prognostizierten wirtschaftlichen Effekte liegen bei rund fünf Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren.
Mit der Nähe zu Bukarest, direkter Autobahnanbindung und internationalem Flughafen könnte DraculaLand dafür sorgen, dass Touristen deutlich länger im Land bleiben – und Rumänien dauerhaft auf der globalen Entertainment-Landkarte landet.
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