Weltpremiere zu Halloween im Berlin Dungeon: Hologramm bringt Opfer von Serienmörder Großmann zurück
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Redaktion -
30. September 2025 um 13:53 -
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Pünktlich zur Halloween-Saison hebt das Berlin Dungeon seine ohnehin schon düstere Atmosphäre auf ein neues Level. Mit der Show „Der Fall Marie N.“ kommt erstmals weltweit in einer Dungeon-Attraktion eine Hologramm-Illusion zum Einsatz. Ab dem 1. Oktober 2025 können Gäste erleben, wie Marie Nitsche, das letzte Opfer des Serienmörders Carl Großmann, Gestalt und Stimme erhält – ein Erlebnis, das unter die Haut geht.
Opfer statt Täter im Fokus
Die Geschichte des sogenannten „Frauenmörders vom Schlesischen Bahnhof“ gehört seit 2013 fest zum Programm des Berlin Dungeon. Doch während bisher vor allem die Taten Großmanns im Vordergrund standen, dreht die neue Inszenierung die Perspektive radikal um. Marie N. führt selbst durch die grausamen Ereignisse und macht deutlich, dass die Opfer in den historischen Berichten viel zu oft vergessen wurden.
Historische Realität packend inszeniert
Anfang der 1920er Jahre lockte der Fleischer Carl Großmann junge Frauen in seine Wohnung. Was als freundliche Geste mit Milch und Schmalzstulle begann, endete für viele tödlich. Diese Realität greift das Berlin Dungeon auf – allerdings mit einem völlig neuen Ansatz: Marie N. nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch drei Räume voller Schattenspiel, Soundeffekte und Schauspiel, die an ein Filmset erinnern.
Die Rückkehr als Hologramm
Der Höhepunkt der Show ist der Moment, in dem Marie nach ihrem gewaltsamen Tod per Hologramm zurückkehrt. Schwebend, gezeichnet vom Trauma, spricht sie direkt zum Publikum: „Erinnert euch an unsere Geschichte! Erinnert euch an mich: Mein Name ist Marie Nitsche!“ – ein Gänsehautmoment, der so nur durch modernste Illusionstechnik möglich wird.
Exklusives Erlebnis in Berlin
Das Berlin Dungeon schreibt damit Geschichte: Zum ersten Mal wird ein reales Opfer mittels Hologramm ins Zentrum einer Attraktion gestellt. General Manager Bora Bilgiç betont, dass es darum geht, die Opfer sichtbar zu machen und ihre Stimmen hörbar werden zu lassen – ein bedrückendes, aber wichtiges Kapitel der Berliner Vergangenheit.